Bodenplatte

  • Bautechnische Ausführung und Ausstattung der Bodenplatte für ein kanada-haus


    kanada-haus REBENTISCH-BAU GmbH & Co. KG errichtet auf dem Grundstück des Bauherrn die von diesem in Auftrag gegebene Bodenplatte.

    Maßgebend für deren Einmessung sind die Angaben der Baugenehmigung mit allen dazugehörenden Anlagen. Die Absteckung des Hauses wird nach den Angaben des genehmigten Lageplanes und eines öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs auf Kosten des Bauherrn ausgeführt. Der Mutterboden im Bereich der Bodenplatte wird bis zu einer Tiefe von ca. 30 cm abgeschoben und seitlich gelagert. Bei Auftreten von Grund-, Druck-, Hang-, Stau-, Schichtwasser oder im Baugrund auftretenden Quellen sind die dadurch bedingten Mehrleistungen und Mehrkosten gesondert zu berechnen und vom Bauherrn zu erstatten.
    Gleiches gilt für zusätzliche Leistungen, wenn durch widrige Bodenverhältnisse die zulässige Bodenpressung von 1,5 kg/cm überschritten wird oder im Zuge der Ver- und Entsorgung des Bauvorhabens im besonderen Fall Mehrleistungen erforderlich werden. Die Fundamente und die Bodenplatte werden frostfrei gegründet und nach den Erfordernissen mit den in der Statik angegebenen Betongüten und Bewehrungen ausgeführt.
    Innerhalb der Bodenplatte wird Füllsand bis zu einer Höhe von 30 cm max. aufgefüllt und verdichtet. Schmutzwasserleitungen, KG-Rohre, werden unterhalb der Bodenplatte nach den genehmigten Plänen wasserdicht mit allen Formstücken bis zu einem Meter aus dem Haus herausgelegt.
    Leerrohre für die Versorgung mit Wasser, Elektrizität, Gas und Telefon werden eingebracht. Die Oberkante der Bodenplatte beträgt maximal 20 cm über gewachsenen Boden.
    Der Bodenplattensockel wird bis zu einer Höhe von max. 32 cm ausgeführt und je nach Fassade verputzt bzw. verklinkert. Eine Sperrschicht schützt das Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
    Ein möglicherweise notwendiger Gefälleausgleich als Mehrleistung erfolgt gegen Kostenregulierung durch den Bauherr.
    Bauherrenleistung
    Der Bauherr hat die zur Einmessung der Bodenplatte notwendigen Grenzsteine nachzuweisen und sich vor Baubeginn von der korrekten Einmessung zu überzeugen. Er trifft Vorsorge dafür, dass die Zuwegung zur Baustelle für schwere Baufahrzeuge befahrbar ist und ausreichende Lagermöglichkeiten für Baumaterial vorhanden sind. Im Baubereich muss das Grundstück frei von Gebäudeteilen, Baumbestand und sonstigen Bauhindernissen sein.
    Die Möglichkeit eines Baukraneinsatzes ist zu gewährleisten. Bauwasser und Baustrom sind vom Bauherrn vorzuhalten. Verbrauchskosten gehen zu Lasten des Bauherrn.
    Im Übrigen gilt der Hauptauftrag. Für die Gewährleistung gelten die Vereinbarungen des Hauptauftrages.