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Passivhäuser

Was ist ein „Passivhaus“

Ein Passivhaus ist ein Bauwerk mit einem extrem niedrigen Heizwärmebedarf (15 kWh/m²a), so dass auf konventionelle Heizungsanlagen meist verzichtet werden kann und die Erwärmung der Zuluft ausreicht. Dieser geringe Verbrauch wirkt ständig steigenden Energiekosten entgegen, da die Nebenkosten für Heizung gering bleiben.

Ein Passivhaus ist aus den folgenden Elementen aufgebaut: gedämmte Bodenplatte/Keller, effiziente wärmebrückenfreie Außenhülle mit einem U-Wert von unter 0,15 W/m²K, dreifachverglaste Fenster mit gedämmten Rahmen und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Die Ausrichtung der Glasflächen zur Sonne und die möglichst fensterlose Nordfassade sind wichtiger Bestandteil dieses Konzeptes. Die Brauchwasserversorgung erfolgt zumeist über eine thermische Solaranlage in Verbindung mit einer Kleistwärmepumpe.

Eine weitere Variante ist das KfW Effizienzhaus 40.  Ein KfW-Effizienzhaus 40 darf den Jahresprimärenergiebedarf von 40% und den Transmissionswärmeverlust von 55% des errechneten Wertes für das EnEV 2009-Referenzgebäude nicht überschreiten. Als Bonus wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von 10% des Kreditzusagebetrages gewährt.

Das heißt, auch hier wird eine hochgedämmte Außenhülle, kombiniert mit einer effizienten Heizungs- und Brauchwassererwärmung gefordert. 

 

 

 

 

 

Download: Passivhaus als  Ergänzung zur Standardbaubeschreibung